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Kister & Partner
Gesellschaft für Finanz- und Wirtschaftsberatung m.b.H.
 

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Der Biss einer Zecke kann schwerwiegende Folgen haben, übertragen sie doch Krankheiten wie FSME und Borreliose. Umso ärgerlicher, dass uns in diesem Jahr aufgrund des milden Frühlings ein Zeckensommer droht. Doch zumindest vor den finanziellen Folgen einer Erkrankung kann man sich schützen, zum Beispiel mit einer privaten Unfallversicherung.
In diesem Sommer wird es besonders viele Zecken geben, so warnen aktuell Forscher des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF). Und das ist eine schlechte Nachricht. Denn der gemeine Holzbock, die häufigste in Deutschland vorkommende Zecke, ist Hauptüberträger der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME): eine gefährliche Hirnhautentzündung, die sogar tödlich enden kann. Auch die Borreliose wird von den kleinen Tieren übertragen. Grund für die vielen Zecken sind unter anderem die milden Temperaturen im Winter und Frühling.
Die Langzeitfolgen können drastisch sein
Zecken sitzen meist in niedrigen Büschen und Gräsern und warten auf potentielle Wirte. Kommt einer vorbei, ob Mensch oder Wirbeltier, dann stechen sie mit ihren scherenartigen Mundwerkzeugen schnell zu und saugen sich voll Blut. Ihr Opfer erkennt die Zecke am Geruch, der Körperwärme und am ausgeatmeten Kohlendioxid. Wenn die Zecke sich mit ausreichend Blut vollgesaugt hat, lässt sie sich fallen. Manche Arten können mit einer einzigen Blutmahlzeit bis zu zehn Jahre leben.  
Über den Speichel gelangen auch die Krankheitserreger ins Blut der Menschen. Risikoreich sind vor allem die Langzeitfolgen, wenn der Biss nicht erkannt wird. Organschäden, chronische Gelenkschmerzen oder gar eine Berufs- und Erwerbsunfähigkeit können die Folge sein. Speziell Freiberufler müssen zudem fürchten, dass sie lange im Job ausfallen, wenn eine Infektion Reha-Aufenthalte erfordert und eine lange Heilungszeit in Anspruch nimmt. Für die Behandlungskosten kommt die Krankenversicherung in der Regel auf. Dennoch bedeutet gerade ein dauerhafter Schaden ein hohes finanzielles Risiko.
Dagegen kann man sich zusätzlich absichern. So zahlen viele private Unfallversicherer für die Folgen eines Zeckenbisses. Dies muss allerdings extra im Vertrag zugesichert sein. So hat zum Beispiel das Oberlandesgericht Köln bestätigt (Az. 20 U 218/07), dass der Ausschluss von Folgeschäden wie Infektionen rechtens ist, der Versicherer also nicht in jedem Fall zahlen muss. Auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann zusätzlich helfen, die Kosten einer Invalidität aufzufangen, wenn man sogar den Beruf aufgeben muss.
Sich vor Zecken schützen
Besser ist es natürlich, es passiert erst gar nichts. Deshalb sollte man auf Zecken achten und den Körper nach Spaziergängen im Grünen danach absuchen. Je schneller die Tiere entfernt werden, desto besser. Das Entfernen einer Zecke will gelernt sein. Verzichten sollte man auf die Verwendung von Benzin oder Nagellackentferner, da dies die Ausbreitung von Krankheitserregern eher begünstigt. Auch sollte man das Tier nicht quetschen oder mit einem kräftigen Ruck entfernen, weil das Tier in diesen Fällen gefährliche Flüssigkeiten in den Körper des Menschen absondert.
Zusätzlich schützen können beim Waldspaziergang lange Hosen, festes Schuhwerk sowie Socken, die über die unteren Hosenbeine gestreift werden. Denn tatsächlich sind die Zecken meist im niedrigen Gras oder Gebüsch unterwegs: Höher als 1,50 m klettern sie nicht. Zeckensprays können zusätzlich helfen, bieten aber auch keinen hundertprozentigen Schutz.

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