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Kister & Partner
Gesellschaft für Finanz- und Wirtschaftsberatung m.b.H.
 

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Die Corona-Maßnahmen in Deutschland wurden wieder verschärft. Eine Folge: Der ohnehin boomende Onlinehandel wird weiter zunehmen. Doch damit steigen auch die Chancen für Cyber-Kriminelle. Ein Experte benennt die fünf häufigsten Betrugsmuster beim Online-Shopping.
Mit dem erneuten Lockdown wird ein Großteil des Weihnachtsgeschäfts auf den Onlinehandel entfallen. Doch damit erhöhen sich auch für Betrüger die Chancen. Auf welche Warnsignale geachtet werden sollte und wie man sich vor Kriminellen im Web schützt, hat Daniel Markuson, Experte für digitale Privatsphäre bei NordVPN, zusammengestellt. Das Unternehmen bietet u.a. Verschlüsselungsdienste an.
Die häufigsten Betrugs-Methoden im Internet sind:
1. Information von der BankBetrüger fälschen E-Mails von Banken und behaupten darin, dass der Kauf, den die Opfer getätigt haben, nicht bearbeitet werden konnte. Gewillt, die Bezahlung endgültig abzuschließen, klicken die Opfer auf den Link und geben ihre Bankdaten auf einer gefälschten Bankwebseite ein, die exakt so aussieht wie das Original. Auf diese Weise geben die Opfer ihre gesamten Bankdaten an die Betrüger weiter.
2. „Ihre Bestellung wurde abgebrochen“Diese Betrügereien können so weit gehen, dass dabei folgendes behauptet wird: „Entschuldigen Sie, die Bestellung ist nicht mehr auf Lager. Ihre Bestellung wurde abgebrochen. Um eine Rückerstattung zu beantragen, klicken Sie bitte hier.“ Sobald das Opfer auf den Link klickt, wird es gebeten, die Daten der Kreditkarte einzugeben, auf die die Rückerstattung überwiesen werden soll – was damit endet, dass das Bankkonto geleert wird.
3. Ahnlich aussehende SeitenAmazo?.com, eday.com, googIe.comv – den meisten Nutzern fallen die Abweichungen der Adresszeile nicht auf, solange das Design der Webseite echt aussieht. Sie führen die Zahlungen für ihre Produkte im Einkaufswagen durch und am Ende werden sie dann bestohlen.
4. Erneuern Sie für die getätigten Einkäufe Ihre Mitgliedschaft Sobald man seine Einkäufe beendet hat, senden Betrüger eine E-Mail und behaupten, dass z. B. die Amazon Prime Mitgliedschaft abgelaufen ist und man deshalb keinen Rabatt erhalten könne. Damit die Produkte also geliefert werden können, muss man die Mitgliedschaft erneuern. Am Ende wird das Opfer dazu verleitet, seine Bankdaten preiszugeben.
5. Gefälschte RechnungenWenn die Leute mehr Überweisungen als normalerweise tätigen, kann es schnell passieren, dass man gefälschte Rechnungen bezahlt. Diese Art von Betrug nennt man Authorised Push Payment (APP). Die Opfer können die Bezahlung nicht mehr rückgängig machen, sobald sie merken, dass sie reingelegt wurden.

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